Die Bürgermeisterin

 

Kürzlich wurde mir bewusst, dass am 01. November 2020 bereits ein Jahr meiner Amtszeit vorbei ist. Der richtige Zeitpunkt, einmal zu resümieren was die letzten 12 Monate in meinem Amt geschehen ist.

Zunächst hatte ich mein erstes Versprechen einzuhalten, die Wahlkampfbanner zu Taschen vernähen zu lassen und für einen guten Zweck zu verkaufen. Das erfolgte über die Stiftung Mensch und das interkulturelle Workshop-Café, an das auch der Erlös ging.

Für eine richtige Einarbeitungsphase war von Beginn an keine Zeit, denn das Tagesgeschäft holte mich schnell ein. Der Prozess des Feuerwehrgerätehaus-Neubau lief bereits und wurde immer konkreter in Richtung Baubeginn. Viele Planungstreffen mit der Feuerwehrspitze und den Planern waren nötig, um gut aufgestellt in die Ausschreibungsphase zu gehen. Jetzt wurde mittlerweile am Alten Marschkammerweg begonnen und alle Bürger*innen können täglich den Baufortschritt beobachten, wenn sie dort vorbeikommen.

Eine Bürger*innen-Sprechstunde gibt es noch nicht, aber ich muss sagen, es erreichen mich sehr viele Anliegen der Menschen, die in Meldorf leben. Denn ich bin viel in Meldorf unterwegs, ich bewege mich in der Innenstadt und in den Geschäften, auch auf dem Markt bin ich häufig unterwegs. Mich darf jeder ansprechen und davon wird auch reichlich Gebrauch gemacht. Es bringt mir wirklich viel Freude, dass ich mich um viele Sachen kümmern kann, die eine Verbesserung des Zusammenlebens in Meldorf bedeuten könnten. Außerdem bin ich immer telefonisch oder per e-Mail erreichbar. Jede*r erhält einen Gesprächstermin auf Anfrage in meinem Vorzimmer, auch davon wird reichlich Gebrauch gemacht.

Überhaupt ist mir der Dialog wichtig. Sehr gern unterstütze ich deshalb die Runden Tische in Meldorf, so haben wir einen für die Integrationsarbeit, und neu hinzugekommen ist ein Runder Tisch für Handwerker.

Eine Aufgabe, auf die ich mich sehr gefreut habe, ist die Planung von Veranstaltungen, die in Meldorf durchgeführt werden sollen. Tja, und da war es, das Corona-Virus. Und plötzlich musste leider eine Veranstaltung nach der anderen abgesagt werden. Obwohl die Planungen bereits vorangeschritten waren. Wir hatten vor, ein Handwerker-Festival auszurichten, wollten unser Frequenzen-Festival wieder aufleben lassen. Auch die Vereine hatten Schwierigkeiten, so wurde z.B. das traditionelle Kohlvergnügen abgesagt. Aber wir bleiben immer am Ball und sind kreativ, denn mit der Langen Tafel der Kultur konnten wir für uns ein Format schaffen, dass es ermöglichte, Kultur im öffentlichen Raum erlebbar zu machen. Ein toller Erfolg! Mit der Fairen Woche gelang es, ein informatives Angebot für nachhaltigkeitsinteressierte Konsumenten zu schaffen. Jetzt versuchen wir zusammen mit dem WVV was Weihnachtliches auf die Beine zustellen. Aber Corona hat uns fest im Griff und die Fallzahlen steigen wieder.

Mit den Maßnahmen, die von Woche zu Woche umgesetzt werden mussten, wurde mir sehr deutlich auch meine große Personalverantwortung bewusst, denn als Bürgermeisterin bin ich die Dienstvorgesetzte der Mitarbeiter der städtischen Betriebe. Wir haben gute Konzepte erarbeitet um die Sicherheit der Mitarbeiter zu schützen, aber auch die Betriebe so gut wie möglich für die Öffentlichkeit aufrecht zu erhalten. Im Schwimmbad zeigt sich ganz deutlich, wie toll das Team dort mit den Hygienevorschriften umgeht und jetzt sogar, als erstes Bad im Kreis, Aquafitnesskurse anbietet.

Mit der ersten Corona-Welle haben wir zu den ersten Ladenöffnungen Desinfektionsmittel und Mund-Nasenschutz-Masken für den Handel organisiert. Und im weiteren Verlauf die Außengastronomie gestärkt. Einige Meldorfer Unternehmen erhielten Ihre beantragte Soforthilfe nicht und wir haben dann hier mal bei der Investitionsbank angeklopft. Dann floss das Geld.

Die Belebung der Innenstadt liegt mir sehr am Herzen. Was ein professionelles Stadtmarketing leisten kann und was dazu personell, finanziell und organisatorisch erforderlich ist, konnte ich mir kürzlich in Heide anschauen. Mit der Gründung der Entwicklungs- und Stadtmarketing Genossenschaft Meldorf hätten wir eine gute Möglichkeit gehabt, hier Ladenkonzepte zu erarbeiten und neue Geschäfte nach dem Shop-in-Shop-Prinzip zu etablieren. Ebenso Produkte und Leistungen für unsere Vereine. Außerdem wäre ein professionelles Stadtmarketing dort abgedeckt gewesen, inklusive Betreuung der künftig neuen Webseite der Stadt. Es wäre sogar ein landesweites Leuchtturmprojekt geworden. Aber leider ist dieses Projekt gescheitert und eine Anpassung des Konzeptes an die aktuelle Corona-Lage wurde abgelehnt.

Unsere neue Webseite wird voraussichtlich erst zum Ende des Jahres an den Start gehen. Ohne Marketingeinbindung versteht sich. Zumindest aber wird diese optisch und von der Struktur her aufgeräumter sein. Unser Markenversprechen „Ankommen. Mitmachen“ wird darin deutlicher zum Ausdruck kommen.

Zusammen mit dem WVV, Agenda 21 für Meldorf e.V. und dem Bürgerverein haben wir mit Mitteln des Verfügungsfonds bereits Projekte für die Verschönerung der Innenstadt angeschoben. Politisch sollen ja noch weitere Vorschläge vorgelegt werden, eventuell wird davon auch noch einiges umgesetzt. Dass solche Maßnahmen strukturell nichts verändern, versteht sich von selbst, aber immerhin wird eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität erreicht. Lassen Sie sich überraschen.

In den Sommermonaten habe ich immer wieder bemerkt, dass uns touristische Gäste aus der Region besuchen. Rentnerpärchen 60+ auf E-Bikes. Sie kommen meist aus dem überfüllten Büsum über den Speicherkoog zu uns – ins entschleunigte Meldorf. Mit dem Dom-Café, dem Bäcker Balzer, der Linde und der Pizzeria Mama Leone steigt die Verweildauer am Markt mit Blick auf unseren Dom. Auch wenn wir nun keine Möglichkeit eines professionellen Stadtmarketings zum Nutzen unserer Wirtschaft haben, bereite ich ein regionales Werbekonzept für die Saison 2021 vor, um die Besucher aus Büsum und Heide auch für Meldorf zu interessieren.

Immer mehr Städte gehen dazu über, die weltweiten Ziele für eine nachhaltige Entwicklung, wie sie von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden, zur Grundlage städtischer Entwicklung zu machen. Und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie wirkt über Bund und Länder auch auf die Kommunen. Ein wichtiges Thema ist u.a. der Klimawandel.  Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass wir einen Klimaschutzbeauftragten bekommen, um Maßnahmen zu entwickeln, Projektmanagement zu betreiben und Daten zu sammeln.

Die Aufgaben sind also sehr vielfältig und abwechslungsreich. Es warten immer wieder neue Herausforderungen und ich bin gespannt, was in den nächsten Jahren noch auf mich zu kommt. 

Ihre

Uta Bielfeldt 

 

 

direkten Kontakt zur Bürgermeisterin

Uta Bielfeldt
Bürgermeisterin für die Stadt Meldorf
Zingelstr. 2
25704 Meldorf
Tel.: 04832 9597 101
Fax: 04832 9597 191
Email: u.bielfeldtDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Assistenz der Bürgermeisterin

Michaela Frank

Tel.: 04832 9597 101

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Anlässlich des Starts der neuen Wettbewerbsrunde war die EKSH in Meldorf.

Das Foto wurde zur Verfügung gestellt von EKSH/Photowerkstatt Henrik Matzen

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Meldorf ist Sieger in der Kategorie "Energiekonzept" bei der Energieolympiade geworden.

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