Eine Genossenschaft für Meldorf

Zimmermann
Karsten Zimmermann Nachhaltigkeitsbeauftragter der Stadt Meldorf
(Foto: ©Elena Kounadis)

Aktuelles

02.07.2019 Vorbereitungteam beginnt mit der Erarbeitung von Finanzplänen

Mit viel Engagement hat das Vorbereitungsteam im Juni seine Arbeit fortgesetzt. Im Zentrum der Teamtreffen standen Modellrechungen für die geplanten Ladenkonzepte, Aufwandsbetrachtungen für Veranstaltungen sowie Ideen und Modellrechnungen für Produkte. Auch wurden die Vorschläge von Besucher*innen der Bürger*innen-Werkstatt ausgewertet und den geplanten Geschäftsbereichen zugeordnet. Das Gnossenschaftvorhaben wurde auch den Mitgliedern des Bau- und Tourismusausschusses des Amtes Mitteldithmarschen vorgestellt und diskutiert. Um die Genossenschaft auch für Gemeinden des Amtes zu öffnen, wurde empfohlen, die Firmierung der Genossenschaft in `Entwicklungs- und Marketing-Genossenschaft für Meldorf und Umgebung´zu erweitern. Auch die Kommunalaufsicht hat zwischenzeitlich mitgeteilt, dass Sie dem Genossenschaftsvorhaben nicht widersprechen wird. Die frühzeitige Anzeige des Vorhabens bei der Kommunalaufsicht ist vorgeschrieben, wenn sich kommunale Gebietskörperschaften beteiligen wollen. Die weitere Planung sieht vor, das Vorhaben im Spätsommer/ Herbst in die politischen Gremien zu bringen.

 

29.05.2019 Bürger*innen-Werkstatt erfolgreich. Heute letzter Öffnungstag.

Seit dem 1. Mai konnten interessierte Bürger*innen ihre Ideen, Gedanken und Anregungen mit der Bürgermeisterin und dem Nachhaltigkeitsbeauftragten zum aktuellen Genossenschaftsvorhaben, dem neuen Stadtmarketingkonzept und Nachhaltigkeitsprofil der Stadt Meldorf diskutieren. Das Werkstattformat wurde gut angenommen. Auf besonderes Interesse stieß das Genossenschaftsvorhaben. Viele nutzen nicht nur die Gelegenheit sich zu informieren, sondern entwickelten auch hilfreiche Ideen und Vorschläge, die wir für die weitere Planung mitgenommen haben.

Die Bürger*innen-Werkstatt ist heute (29.05.2019) den letzten Tag von 16 - 19:00 Uhr geöffnet. Besonders bedanken wir uns bei der Boyens Medienholding GmbH & Co KG, die uns das Ladengeschäft in der Spreetstraße kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

 

24.05.2019 Vorbereitungsteam der Genossenschaft setzt seine Arbeit fort

Am 21. und 22. Mai hat das Vorbereitungsteam seine Arbeit fortgesetzt. Das Team hat den Unternehmensgegenstand beraten und zentrale Aufgaben der Genossenschaft definiert. Zu diesen Aufgaben gehören das Stadtmarketing unter der neuen Dachmarke der Stadt, die Unterstützung von Vereinen bei der Durchführung von Veranstaltungen, die Förderung der ortsansässigen Wirtschaft und Unterstützung bei der Entwicklung des Tourismus, die Bündelung regionaler Angebote und deren Vermarktung sowie die Entwicklung von Ladenkonzepten in Leerständen und flankierende Serviceleistungen für die Mitglieder. Mit der proaktiven Bündelung regionaler Anbieter und Entwicklung von Ladenkonzepten unterscheidet sich die Genossenschaft klar von herkömmlichen Stadtmarketinggesellschaften.

Die Wertschöpfungsmodelle für Ladenkonzepte, Marketing, Veranstaltungen, Produkte und Serviceleistungen werden im Vorbereitungsteam Schritt für Schritt weiterentwickelt, um zu einen aussagefähigen Geschäftsplan zu kommen. Dieser ist Voraussetzung für die gesetzlich vorgeschriebene Gründungsprüfung. Die Herausforderung besteht darin, den Erlös und den Kostenaufwand, die notwendigen Investitionen und die Liquidität auf fünf Jahre zu planen. Um hier zu plausiblen Modellrechnungen zu gelangen, nutzt das Team reale Zahlen und Erfahrungswerte der Teammitglieder.

Auch über die Satzung wurde weiter beraten. Ein zentraler Punkt war hier die Zulassung von investierenden Mitgliedern (z.B. Bürger die das Vorhaben unterstützen wollen). Diese nutzen die Leistung der Genossenschaft nicht unmittelbar. Die Regelung soll die Möglichkeiten der Genossenschaft erweitern, zusätzliches Eigenkapital zu generieren und die Identifikation auf eine breitere Basis stellen. Zu den Satzungsfragen gehörte auch die Bildung von projekt- und themenbezogenen Beiräten zur fachlichen Unterstützung des künftigen Vorstandes.

Das Vorbereitungsteam wird seine Arbeit Mitte Juni fortsetzen.

Lesetipp. Wer sich über den Sinn und Zweck von Genossenschaften informieren möchte, kann dies unter folgendem Link tun: https://www.genossenschaften.de/was-ist-eine-genossenschaft

 

08.05.2019 Vorbereitungsteam der Genossenschaft hat die Arbeit aufgenommen

Das Vorbereitungsteam hat am 07.05 seine Arbeit aufgenommen und am 08.05 fortgesetzt. Aufgabe des Teams ist es, die Gründungsunterlagen (z.B. Geschäftsplan und Satzung) zu erarbeiten. Bei der Informationsveranstaltung am 16.04.2019 hatten sich spontan 16 Personen zur Mitwirkung bereit erklärt. Weitere kamen im Nachgang hinzu. Das Team setzt sich nun aus 22 kompetenten Teilnehmer*innen aus Wirtschaft, Vereinen, Kultur, Einrichtungen, Politik und Verwaltung zusammen.

Beim ersten Arbeitstreffen wurden die Erwartungen, die künftige Kommunikation, der Gründungsfahrplan und der Unternehmensgegenstand beraten. Im nächsten Schritt geht es darum, einen Geschäftsplan zu entwerfen. Dazu werden die Geschäftsmodelle für Ladenkonzepte, Marketing, Veranstaltungen, Produkte und Serviceleistungen konkretisiert, der Nutzen herausgearbeitet, die Zielgruppen bestimmt und Erlösmodelle erarbeitet. Anschließend wird das Vorbereitungsteam ermitteln, was zur Leistungserstellung notwendig ist (Ressourcen, Partner, Personal etc.), um die Kostenstruktur abzuleiten. Parallel wird an der Satzung gearbeitet: Die Anzahl und Höhe der Anteile sowie die Höhe der laufenden Beiträge muss festgelegt und die Zusammensetzung der erforderlichen Organe der Genossenschaft beraten werden.

Das Vorbereitungsteam hat sechs Treffen angesetzt. Das nächste Treffen findet am 21.Mai statt. Nach den Arbeitstreffen wird auf dieser Seite künftig über den Arbeitsstand berichtet. Die Ergebnisse werden zu einem späteren Zeitpunkt bei einer Informationsveranstaltung vorgestellt werden.

 

01.05.2019 Bürger*innen-Werkstatt eingerichtet

Vom 01. bis 29. Mai heißt es ankommen und mitmachen in der Bürger*innenwerkstatt (Spreetstr. 15, ehemaliger DLZ-Laden). Interessierte Bürger*innen können dort ihre Ideen, Gedanken und Anregungen mit der Bürgermeisterin und dem Nachhaltigkeitsbeauftragten zum aktuellen Genossenschaftsvorhaben, dem neuen Stadtmarketingkonzept und Nachhaltigkeitsprofil der Stadt Meldorf diskutieren.

Die nächsten Termine:

  • Di 14.05., 17-19:00 Uhr
  • Mi 15.05., 17-19:00 Uhr (mit der Bürgermeistern Anke Cornelius-Heide)
  • Do 16.05., 17-19:00 Uhr
  • Fr 17.05., 09-13:00 Uhr (von 11-13:00 Uhr mit der Bürgermeisterin Anke Cornelius-Heide)
  • Sa 18.05., 09-12:00 Uhr
  • Fr 24.05., 09-12:00 Uhr
  • Sa 25.05. 09-12:00 Uhr
  • Mi 29.05., 15-19:00 Uhr (letzter Tag der Bürger*innen-Werkstatt)

 

16.04. 2019 Informationsveranstaltung zum Genossenschaftsvorhaben der Stadt Meldorf

Knapp 40 Teilnehmer informierten sich über die Hintergründe, die Strategie und rechtlichen Fragen zum Vorhaben. Viele Teilnehmer haben sich bereit erklärt, bei der Vorbereitung der Genossenschaft mitzuwirken.
» Download Powerpoint-Präsentation

 

Hintergrund zur Genossenschaft

Meldorfer Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und Institutionen haben sich im Dezember 2018 über erfolgreiche Formen der Innenstadtbelebung in Dannenberg informiert. Im Nachgang ist daraus die Erkenntnis gewachsen, in Meldorf ein proaktives Leerstandsmanagement umzusetzen. Die Stadtvertretung hat dann am 19.03.2019 die Errichtung einer Entwicklungs- und Marketinggenossenschaft für Meldorf einstimmig beschlossen. Eine Genossenschaft bietet die beste Form, die Interessen der Stadt, der Wirtschaft und der Bürger*innen mit dem Ziel der gemeinschaftlichen Attraktivierung der Stadt zu bündeln. Diese Rechtsform passt gut zum wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Umfeld Meldorfs sowie zum städtischen Leitbild der nachhaltigen Entwicklung. 

Was ist eine Genossenschaft?

Genossenschaften sind demokratisch organisierte wirtschaftlich tätige Wertegemeinschaften, im Sinne von Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. Sie sind darauf gerichtet, den Erwerb oder die Wirtschaft der Mitglieder oder deren soziale und kulturelle Belange durch einen gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern – so sagt es das Gesetz. Die für Meldorf geplante genossenschaftliche Kooperation setzt auf das Eigeninteresse und Nutzen der Mitglieder und soll so zugleich zur Daseinsvorsorge der Stadt Meldorf beitragen.

Warum eine Genossenschaft und kein Verein?

Genossenschaften funktionieren ähnlich wie Vereine. Anders als ein Verein, dürfen Genossenschaften aber wirtschaftlich tätig sein. Die Mitglieder einer Genossenschaft arbeiten nicht ehrenamtlich, sondern aus eigenem Erwerbsinteresse an konkreten und wirtschaftlich tragfähigen Projekten mit. Die Mitglieder bestimmen wirtschaftsdemokratisch mit. Dabei spielt die Anzahl und Höhe der Anteile keine Rolle. Jeder hat eine Stimme. Auch die Stadt hat nur eine Stimme. Die laufenden Geschäfte werden von einem kaufmännischen hauptamtlichen Vorstand geleitet.

Werden Vereine überflüssig?

Nein. Alle Vereine Meldorfs sind unverzichtbar! Jeder einzelne Verein leistet einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Leben Meldorfs. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Daher gilt: die Genossenschaft ersetzt nicht die Vereinsarbeit, sondern ergänzt diese. Sie bietet den Vereinen eine Plattform zur Vernetzung und gemeinschaftlichen Koordination von Stadtmarketingaktivitäten. Sie kann – sofern sie mit genügend Ressourcen ausgestattet ist – Vereine bei Bedarf organisatorisch unterstützen.

Gibt es nicht schon viele Ideen, die man einfach nur mal umsetzen müsste?

Richtig. Aus den Dialogen vergangener Jahre (z.B. Exkursion Zukunft, Città Slow Workshops, Agenda 21 etc.) existieren bereits hunderte von Ideen, um Meldorf attraktiver zu machen. Viele dieser Ideen brauchen jedoch eine Person oder Gruppe, die sich den „Hut“ aufsetzt, Zeit investiert und auch ins wirtschaftliche Risiko geht. Denn aus dem Bedarf muss Nachfrage geschaffen werden, sonst rechnet sich das nicht. Die erfolgversprechendsten und wirtschaftlich tragfähigsten Ideen sollen konkretisiert und umsetzt werden. Das kann natürlich aus der Verwaltung heraus nicht geleistet werden. Um das gemeinschaftlich zu organisieren und zugleich das wirtschaftliche Risiko niedrig zu halten, ist eine Genossenschaft die geeignetste Rechtsform.

Was sind die Aufgaben einer Genossenschaft für Meldorf?

Die Aufgaben (Unternehmensgegenstand) werden im weiteren Gründungsprozess konkretisiert und in der Satzung verankert. Angedacht ist unter anderem die Entwicklung von neuen Ladenkonzepten (z.B. Shop-in-Shop Lösungen). Die Genossenschaft könnte als Hauptmieter auftreten. In den Ladenkonzepten könnten dann lokale und regionale Anbieter ihr Angebot gemeinsam vertrieblich bündeln. Auch für Klein- und Kleistunternehmer z.B. aus Handel, Handwerk und Dienstleistungen oder auch Kunst- und Kulturschaffende ist das interessant, da das unternehmerische Risiko gesenkt werden kann. Das Angebot wird für die Bürger und Besucher der Stadt bunter. Davon profitieren umliegende Bestandsgeschäfte, da mehr Lauf entsteht und auch die Vermieter. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in der Genossenschaft. Außerdem soll die Genossenschaft Marketingaktivitäten unter einem gemeinsamen Dach und zielgruppengenau bündeln (z.B. für Besucher, Unternehmen, Fachkräfte usw.) und den Standort Meldorf auch überregional vermarkten (z.B. als nachhaltige Kulturhauptstadt Dithmarschens, Hochzeitsstandort usw.)

Wie geht es nun weiter?

Der Nachhaltigkeitsbeauftragte der Stadt Meldorf, Karsten Zimmermann, ist mit der Errichtung der Genossenschaft beauftragt. Es müssen Gründungsmitglieder gefunden, eine Satzung, Geschäftsordnung und ein Geschäftsplan erstellt werden. Die Stadt muss die Beteiligung beschließen und die Kommalaufsicht eingebunden werden. Die formale Gründung der Genossenschaft erfolgt nicht durch die Stadtvertretung, sondern durch eine Generalversammlung der Gründungsmitglieder. Nach der Gründung erfolgt die gesetzlich vorgeschriebene Gründungsprüfung durch den Genossenschaftsverband und dann die Einreichung der Unterlagen zum Registergericht. Nach der Registrierung ist die Genossenschaft errichtet.

An wen richtet sich die Genossenschaft?

An alle, die etwas für sich und für die Stadt Meldorf bewegen wollen: Bürger, Händler, Handwerker, Kunst- und Kulturschaffende, Dienstleister, Gastronomen, Immobilienbesitzer, Vereine aus Meldorf und der Region usw.

Wie kann man Mitglied werden?

Sobald die Genossenschaft als Unternehmen eingetragen ist, kann jeder eine Beitrittserklärung abgeben.

Was kostet die Mitgliedschaft?

Die Höhe und Anzahl der zu zeichnenden Anteile sowie laufenden Beiträge steht noch nicht fest. Dazu wird ein Geschäftsplan erarbeitet.

Karsten Zimmermann
Nachhaltigkeitsbeauftragter der Stadt Meldorf
Hindenburgstr. 18
Mobil: 0151 688 35 676

Sie wollen mitmachen, haben Fragen oder Ideen? Schreiben Sie mir bitte eine Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

  

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